Brettchen-, Kamm-, und Inkleweben

Zum Unterschied von Inkle Weaving und Brettchenweben: Bei beiden Techniken werden Bänder gewoben, beides wird auf einem Inkle Loom oder mittels Gürtelmethode gemacht. Die Muster werden bei beiden Techniken vorwiegend durch die Kettfäden gebildet. Der Unterschied besteht aber darin, dass beim Brettchenweben mindestens drei, meist aber vier oder sogar noch mehr, Fäden an der gleichen Stelle die Kett- und somit auch Musterfäden für einen bestimmten Platz bilden, diese sind durch die Löcher in den Ecken der Brettchen gezogen und bilden das Muster durch den „Platzwechsel“, der beim Drehen der Brettchen geschieht. Durch ebendieses Drehen der Brettchen in die ein oder andere Richtung kann das Muster beeinflusst werden.
Beim Inkle Weaving gibt es stattdessen an der gleichen Stelle nur zwei Fäden, die sich durch das Öffnen des jeweiligen Fachs ähnlich wie beim Weben auf einem Schulwebrahmen immer wieder in Bezug auf oben und unten abwechseln (ich hoffe, es ist einigermassen verständlich, was ich meine). Die Muster entstehen auch hier duch den „Platzwechsel“ und können durchs absichtliche nach oben holen oder unten lassen beeinflusst werden.

Vor allem das Brettchenweben ist eine Handarbeit, die primär bei Leuten verbreitet ist, die in Mittelaltergruppen aktiv sind. Daher führen einige der aufgeführten Links zu solchen Seiten, wobei mich persönlich daran vor allem die Informationen übers Brettchenweben interessieren, das Mittelalterliche ist eher weniger mein Ding…